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Klaviermusik mit spannenden Improvisationsmomenten

18.10.2013 16:19:00 von Dimitri Wesselowski (Kommentare: 0)

DAS AACHENER KLAVIERDUO TOURT SEIT 2007 ERFOLGREICH DURCH EUROPA. IM NOVEMBER SIND ALINA UND DMITRI WESSELOWSKI IN VAALS ZU HÖREN

Sie bieten Weltklassik am Klavier: das Aachener Duo Alina und Dmitri Wesselowski.
(Foto: Michael Sieber)

Das Aachener Klavierduo tourt seit 2007 erfolgreich durch Europa. Im November sind Alina und Dmitri Wesselowski in Vaals zu hören.

Aachen. Beide sind in der Ukraine geboren, haben in ihrem Heimatland und später an der Musikhochschule Köln studiert und leben und arbeiten heute in Aachen: Alina und Dmitri Wesselowski. Zusammen bilden sie seit 2007 das Aachener Klavierduo - und sie sind seitdem erfolgreich unterwegs, treten in Konzertsälen in Deutschland, Belgien, Niederlanden, Polen und der Ukraine auf.

Im Fach Klavier waren beide Meisterschüler der Professoren Hans-Peter und Volker Stenzl an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Demnächst sind Alina und Dmitri Wesselowski in Vaals zu erleben. In de Kopermolen treten sie am Samstag, 9. November, um 19 Uhr auf, der Einlass eine halbe Stunde früher. Auf was genau darf sich das Publikum am 9. November freuen?

Dmitri Wesselowski: Auf Werke von Carl Czerny, Edvard Grieg, Robert Schumann, Franz Schubert, Johannes Brahms und Maurice Ravel für Klavier zu vier Händen. Welche Höhepunkte Ihrer Karriere sind bisher besonders in Erinnerung geblieben?

Dmitri Wesselowski: ES fällt uns sehr schwer, die Höhepunkte zu benennen. Es gibt da mehrere Preise, Wettbewerbserfolge und Konzerte. Besonders am Herzen liegt uns vielleicht der Preis des Chopin-Instituts in Warschau. Aber nicht die Preise sind entscheidend. Letztendlich ist das nach dem Konzert glückliche und dankbare Publikum viel mehr wert. Worin liegt für Sie die besondere Herausforderung, im Duo zu spielen?

Dmitri Wesselowski: Gemeinsam und gleich fühlen und denken. So spielen, dass es wirklich wie eine Musik klingt. Wir spielen das Repertoire für zwei Klaviere und für vier Hände. Dabei ist es eine besondere Herausforderung, auf einem Klavier vierhändig zu spielen. Obwohl die ganze Interpretation der Werke vor dem Konzert stattfindet, sind die Improvisationsmomente für uns und das Publikum immer besonders spannend. Es ist einfach eine große Freude, zusammen zu musizieren. Gibt es ein bestimmtes Werk, das sie unbedingt mal interpretieren möchten?

Dmitri Wesselowski: Wir möchten den Zuhörern gerne Werke eröffnen, die nicht so oft gespielt werden. Zum Bespiel Martin Gustav Nottebohms Variationen über ein Thema von J. S. Bach d-Moll op. 17. Das ist ein sehr schönes Stück, das wir bald ins Repertoire nehmen möchten.

(maf)

Auftritte in Vaals und 2014 auch in Aachen

Das Aachener Klavierduo tritt am Samstag, 9. November, um 19 Uhr in de Kopermolen in Vaals, Von Clermontpleill* auf. Außerdem ist es 2014 im Rahmen der Konzertreihe „Weltklassik am Klavier" zu hören —und zwar am 8. Juni um 17 Uhr in der Klangbrücke in Aachen, Kurhausstraße 2.

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